Zweit- und Drittaufführungen

Viele Stücke werden nur ein einziges Mal inszeniert. Nach der Uraufführung verschwinden sie in den Karteien der Verlage. Der Nachspielpreis des Heidelberger Stückemarkts zeichnet seit 2012 Inszenierungen aus, die einen Text zum zweiten oder dritten Mal auf die Bühne bringen. Ziel ist es, einen nachhaltigeren Umgang mit Gegenwartsdramatik zu fördern. Mit dem Preis verbunden ist ein Gastspiel bei den Autor*innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin im darauffolgenden Jahr.

2026 sind für den Nachspielpreis nominiert: faulender Mond von Anaïs Clerc, Regie: Simon Friedl (Münchner Volkstheater), Wald von Miriam V. Lesch, Regie/Choreografie: Katja Wachter (Theater Lübeck) und Blutbrot von Miriam Unterthiner, Regie: Thomas Schweigen (Theater am Werk Wien).